Ich bin zwar nicht mehr Student, doch bin ich vor ein paar Tagen auf die Idee gekommen in der Hochschule (früher hieß das FH, die Zeiten ändern sich) zu essen. Ich habe dort alle meine Bücher, die ich für meine Arbeit benötige und bekomme noch kostengünstiges Essen.
Was gab es heute: Zum Frühstück 2 Äpfel und 1 Birne. Da ich heute Vormittag noch einen Arzttermin hatte kam ich in I. erst so gegen halb eins Uhr an. Zuerst führte mich mein Weg in die Stadtbücherei und danach in die Mensa. Hähnchenkeule in einer braunen Soße und dazu noch eine Beilage. Die Dame an der Theke zählte mir auf was es gibt: Pommes, Spätzle, Reis. Ich entschied mich für die Spätzle.
Zu Hause machte ich mir dann einen (großen) Salat. Ich durchwühlte meinen Kühlschrank und fand eine Dose Mais, eine angebrochene Dose Champignons, ein halbvolles Glas Blaukraut, einen Eisbergsalat (ich klaute ihm ein paar Blätter) und eine Gurke (die ich nicht schälte, nur abwusch und mit einem Messer in Scheiben schnitt). Dieser ganze Salat wanderte in einen Pastateller. Darüber träufelte ich etwas Olivenöl und Aceto Balsamico (sehr gefährlich für die Kleidung) und etwas Pfeffer aus der Mühle. Brot oder überhaupt irgendwelche Kohlenhydrate gab es nicht.
Nach einer kurzen Sitzung vor meinem Computer war ich schon wieder auf den Weg zu meinen Kindern. Zurückgekehrt machte ich mir einen Capuccino. Kennen Sie die Espressokähnchen? Man füllt unten Wasser bis zur kreisrunden Austrittsöffnung ein, darauf kommt ein Sieb mit Capuccinopulver und dann schraubt man das Kännchen rauf. Ich stellte das ganze auf den Gasofen (dieser verweigerte mir zuerst den Dienst, doch dann blieb die Flamme doch an). Irgendwie hat man dann am Schluss Capuccino in der Tasse. Dazu gab es ein Stückchen Nusszopf.
Ich werde so einen Tagesplan meiner Ernährung wohl nicht jeden Tag schreiben, aber doch immer wieder, damit Sie live erfahren wie ich abnehme.
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