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Freitag, 24. 09. 2010

In Tagebuch, Versuchungen am September 24, 2010 um 11:05 nachmittags

Kurz zum heutigen, eigentlich schon vergangenen Tag.

Heute kam ich nicht so recht in die Gänge. Ich war vor dem Computer und dann musste ich weg. Mein Frühstück habe ich ausgelassen. Pech gehabt, dann eben nicht. Ich arbeitete bis halb eins in der Bibliothek und ging dann in die Mensa. Dort gab es Lasagne. Ein Salat hätte jetzt bestimmt nichts geschadet, aber irgendwie war ich stur und wollte mir den Salat für den Abend aufsparen. Am späten Nachmittag holte ich dann meine Kinder zum Tischtennis ab. Zum essen kam ich nicht und danach wollte ich noch weg gehen. Bei uns hat ein neues Tanzlokal aufgemacht, wieder kein Zeit für meinen Salat. Im Lokal bekam ich so gegen halb 12 Uhr unverschämt starken Hunger. Meistens hilft etwas zu trinken. Ich stelle mich an die Bar und wartete vergeblich. Der Barkeeper war überfordert. Kein Wunder, das Lokal war auch ziemlich voll. Schließlich ging ich  zum Auto, dort hatte ich eine Flasche Cola Light und fuhr dann zu McDonalds. Alle Abnehmwilligen werden jetzt aufschreien, doch das brauchen sie bei mir nicht. Das Beste ist, Sie gewöhnen sich gleich daran. Meine Diät oder vielmehr Strategie funktioniert auch bei McDonalds. Ob das nun Gesund ist steht auf einem anderen Blatt, das soll später beschrieben werden. Ich kaufte mir aber keinen BigMac. Das wäre ein Mittagessen gewesen und dieses nahm ich ja 12 Stunden zuvor schon zu mir. Ich ging zum McCafé und bestellte mir einen großen Capuccino und einen Apfelkuchen. Meinen Capuccino und mein süßes Teilchen hatte ich heute noch nicht. Als ich es verdrückt hatte fiel mir mein Salat wieder ein. Für 1,10 €  gibt es einen Gartensalat mit Balsamicodressing. Nicht besonders viel, zu Hause hätte ich mir die doppelte Portion gemacht. Hätte ich mich für einen Salat mit Schinken- und Käsestreifen entschieden wäre ich meiner ‘Ernährungsweise untreu geworden, denn das zählt für mich als Hauptgericht. Salatvariationen als Hauptgericht sind im Sommer wieder ein Thema, im Herbst möchte ich lieber etwas warmes in den Magen.

Donnerstag, 23. 09. 2010

In Tagebuch am September 23, 2010 um 7:29 nachmittags

Ich bin zwar nicht mehr Student, doch bin ich vor ein paar Tagen auf die Idee gekommen in der Hochschule (früher hieß das FH, die Zeiten ändern sich) zu essen. Ich habe dort alle meine Bücher, die ich für meine Arbeit benötige und bekomme noch kostengünstiges Essen.

Was gab es heute: Zum Frühstück 2 Äpfel und 1 Birne. Da ich heute Vormittag noch einen Arzttermin hatte kam ich in I. erst so gegen halb eins Uhr an. Zuerst führte mich mein Weg in die Stadtbücherei und danach in die Mensa. Hähnchenkeule in einer braunen Soße und dazu noch eine Beilage. Die Dame an der Theke zählte mir auf was es gibt: Pommes, Spätzle, Reis. Ich entschied mich für die Spätzle.

Zu Hause machte ich mir dann einen (großen) Salat. Ich durchwühlte meinen Kühlschrank und fand eine Dose Mais, eine angebrochene Dose Champignons, ein halbvolles Glas Blaukraut, einen Eisbergsalat (ich klaute ihm ein paar Blätter) und eine Gurke (die ich nicht schälte, nur abwusch und mit einem Messer in Scheiben schnitt). Dieser ganze Salat wanderte in einen Pastateller. Darüber träufelte ich etwas Olivenöl und Aceto Balsamico (sehr gefährlich für die Kleidung) und etwas Pfeffer aus der Mühle. Brot oder überhaupt irgendwelche Kohlenhydrate gab es nicht.

Nach einer kurzen Sitzung vor meinem Computer war ich schon wieder auf den Weg zu meinen Kindern. Zurückgekehrt machte ich mir einen Capuccino. Kennen Sie die Espressokähnchen? Man füllt unten Wasser bis zur kreisrunden Austrittsöffnung ein, darauf kommt ein Sieb mit Capuccinopulver und dann schraubt man das Kännchen rauf. Ich stellte das ganze auf den Gasofen (dieser verweigerte mir zuerst den Dienst, doch dann blieb die Flamme doch an). Irgendwie hat man dann am Schluss Capuccino in der Tasse. Dazu gab es ein Stückchen Nusszopf.

Ich werde so einen Tagesplan meiner Ernährung wohl nicht jeden Tag schreiben, aber doch immer wieder, damit Sie live erfahren wie ich abnehme.

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Der Grieche und die Folgen

In Abnehmen, Versuchungen am September 13, 2010 um 6:00 vormittags

Es gibt Situationen, die sich scheinbar überhaupt nicht mit einer Diät in Einklang bringen lassen. Dazu gehört ein umfangreiches Mittagessen in einem Restaurant, in meinem Fall der Grieche in K. Es war nicht direkt geplant, doch als ich am Sonntag in der Früh meine Kinder zu meiner Frau bringen wollte zeigte sich mir ein mehr als verzweifeltes Gesicht und sie habe noch so viel vorzubereiten und Montag nachmittag sei Lehrerkonferenz. Ob ich die Kinder nicht noch einen Tag nehmen würde.

Natürlich, kein Problem. Doch, ich hatte nichts mehr zu essen nur die Reste vom Gulasch vom Samstag und das reichte nur noch für mich. Was also tun? Nun, am Ort gab es einen guten Griechen und so führte ich meine Kinder zum Griechen aus.

Es gab (für mich) Giros Kalamari, eine Extraportion Zaziki (über die sich dann allerdings meine Kinder her machten und ihre Pommes darin eintunkten), dazu Reis und einen kleinen griechischen Salat mit Schafskäse. Als Nachtisch noch ein Eis mit heißen Himbeeren. Ich trank ein großes Glas Wasser, den Ouzo ließ ich zurück gehen. Nicht der Kalorien wegen. Wenn ich Auto fahren muss, dann trinke ich keinen Alkohol, das ist mir zu gefährlich.

Da ich nun für den Tag mein Soll erfüllt hatte ß ich den ganzen Tag nichts mehr. Am Abend trank ich nur noch meinen Capuccino mit aufgeschäumter Milch und Süßstoff und trank Cola Light.

Heute stellte ich mich nun auf die Waage und siehe da: Ich hatte seit gestern ein halbes Kilo weniger. Nun ist das nicht gerade aussagekräftig, trotzdem zeigt es, dass “über die Stränge zu schlagen” nicht unbedingt schlimme Folgen haben muss.

Waage gekauft

In Erfolgsfaktoren, Wiegen am August 12, 2010 um 10:58 nachmittags

Hinter mir in meinem Zimmer steht ein Waage. Noch jungfräulich wartet sie darauf, ausgepackt zu werden. Sie misst nur das Gewicht, kann den BMI automatisch berechnen (als ob ich das nicht selber könnte) und kann vielleicht noch einige Dinge, von denen ich bisher noch nichts weiß (vielleicht kann sie auch Kaffee kochen).

Es gibt ein paar Dinge, die gehören für mich zu einem schlanken leben und die Waage gehört dazu. Über den Sinn und den Unsinn des Wiegens werde ich noch schreiben, doch im Augenblick genügt es mal, dass ich eine gekauft habe. Da ich die Waage ganz an den Anfang stelle kommt ihr auf jeden Fall schon eine gewisse Bedeutung zu.

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